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NON-Review by Metalszene Steffisburg

Die Schweiz hat ja eine ziemlich grosse (Underground) Death Metal-Szene. Eine dieser vielen Bands sind Slaine (Phu, die Einleitung wäre mal geschafft). Obwohl der Stil, den Slaine spielen sicher aus der Menge heraussticht. Klar, sie spielen Death, aber eben eine ziemlich spezielle Variante des Death Metal, die nicht so leicht einzuordnen ist, aber dazu später.
Diese CD ist wieder mal eine Selbstproduktion, da die Schweizer „Metal-Vörderung“ ja sowieso voll für den Arsch ist. Aber das ist ein anderes Thema… Was man auch etwas bei der Soundualität bemerkt. Aber wirklich nicht gross! Und etwas an diesen Aufnahmen gefällt mir sogar besonders. Der Bass. Man hört den Bass fast auf der ganzen Scheibe relativ gut. Klar, der Bass ist eigentlich „nur“ ein Rhythmus-Instrument, aber ich bin doch der Meinung, dass man ihn auf den meisten Platten einfach zu wenig hört. Was eben genau bei Non nicht der Fall ist. Bei dem Song „Doodwegen“ hört man sogar ein kurzes „Bass-Solo“, wenn man dass so bezeichnen kann…

Aber jetzt endlich zur Musik:

Slaine schaffen es auf diesem Tonträger, alle Stärken des Death Metal zu nehmen, sie zusammenzufügen, und das ganze auch noch toll klingen zu lassen. Einen solchen Abwechslungsreichtum an verschiedenen Elementen findet man im Death Metal wirklich nicht so häufig… Man hört alles, von genial-melodischen Gitarrenleads, die manchmal ein wenig schwedisch angehaucht scheinen, über Blastbeat-Orgien oder klasse Soli, bis hin zu funkigen oder jazzigen Parts und „Old School Death Metal“-Passagen.

Da sticht natürlich der unbetitelte Bonustrack, der die CD beendet heraus. In diesem Song haben die Jungs noch einmal alles gegeben und haben wirklich die verschiedensten Passagen eingebaut. Ein genialer Song! Ich merke gerade, dass dieser Song ziemlich schwer zu beschreiben ist. Man muss ihn einfach gehört haben…

Mein Lieblings-Song der CD ist aber „Doodwegen“. Bei dem mir vor allem die tollen Melodien sehr gut gefallen. Und natürlich der geile Refrain! Aber auch die restlichen Songs können sich verdammt noch mal zeigen lassen!!!

Slaine ist eine weitere Schweizer Band die es einfach verdient hätten einen Label-Vertrag unterzeichnen zu können.

Fazit: Ich kann diese CD allen Metalheads empfehlen, die auf Death Metal stehen, und einmal sehen wollen, was man musikalisch so alles mit diesem Genre anfangen kann…

Anspieltipps: Doodwegen, Bonustrack

DRK’s unverbindliche Genre-Definition: Dies hier ist wohl der härteste Broken, den ich je hatte, seit ich meine unverbindliche Genre-Defintion eingeführt habe… Auf jeden Fall höre ich bei dieser Platte eine gewisse Progressivität heraus. Und auch der Ausdruck melodischer Death Metal ist auf keinen Fall fehl am Platz. Nur, dass das jetzt viele falsch interpretieren könnten… Aber egal, schliesslich ist ja die Genre-Defintion unverbindlich. Also einige ich mich schlussendich auf:

Progressive Melodic Death Metal/Oder schlicht und einfach Death Metal

Insgesamtbewertung 93%

Sound 94%
Vocals 90%
Lyrics -
Booklet -
Cover 88%
CD Cover 83%