Ricola! Und wer hat es erfunden. Genau, die Schweizer. Aus Glattfelden, Schweiz, kam mir ein Päckchen ins Haus geflattert und ich muß sagen, Promotionsmäßig haben es die Eidgenossen wirklich raus. Anschreiben, Biographie, Track - List, Textlicher Inhalt und die Texte selber. Ja, sowas wünsch sich jemand, der darüber schreiben muß, hehe.
Slaine wurde schon in 1992 gegründet und hat schon eine Menge Liveerfahrung gesammelt. Mittlerweile können sie ein Set mit 100 Minuten füllen, kann auch nicht jeder von sich behaupten. Bei Slaine handelt es sich um fünf Invidualisten, die versuchen, gemeinsam den Pfad des Death - Metals zu gehen. Mit "Portal" erschien in 1999 das erste Demo von ihnen, welches eigentlich nur für Freunde gedacht war und schließlich bei einigen Mags gelandet ist und eigentlich gute Reviews bekommen hat. Ende 2001 gingen sie erneut ins Studio, um diese MCD aufzunehmen. "Non" enthält fünf Stücke, wobei das letzte ein rein insrumentalistisch ist.
Die anderen 4 Stücke bewegen sich im Death - Metal Bereich, der sehr Old-School- lastig herüberkommt und sich meistens im Midtempo bewegt, was ich eigentlich ziemlich schade finde, denn dadurch wird es ein wenig langweilig. Ab und zu hätte man mehr auf die Kacke hauen sollen, sprich mal ein Blast reinsetzen oder so, denn dann würden die durchaus gelungenen Riffs auch besser zur Geltung kommen.Der Death-Metal kommt schon ganz nett, aber teilweise ist mir der nicht direkt genug, irgendwie verspielt. Man merkt, daß hier fünf fähige Musiker am Werk sind, die alle ihre Eigenheiten haben und diese versuchen, im Sound unterzubringen. Eher ein durchschnittliches Album. Textlich erzählen sie Geschichten, schlidern Gefühle oder beschreiben Metapher, die den menschlichen Verstand zum Nachdenken auffordern. Für Freunde des Midtempo-Death-Metals.
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